Sozialrecht

Anwalt Sozialrecht PößneckDas Sozialrecht ist eigentlich kein zusammenhängendes und allein stehendes Rechtsgebiet. Vielmehr treffen viele unterschiedliche Bereiche zusammen, die mit sozialem Recht zu tun haben. Sehr häufig geht es in diesem Bereich um Forderungen an oder von Behörden, Ämtern, Versicherungen, Berufsgenossenschaften oder ähnliches.

Das Sozialrecht – vielfältig vernetzt

Das Sozialrecht verfügt über vielfältige Vernetzungen von Familienrecht, Unterhaltsrecht und das Erbrecht bis zum Steuerrecht oder Arbeitsrecht.

In vielen Fällen geht es um Fragen und Probleme, die für den Betroffenen von großer oder sogar existenzieller Bedeutung sind. Dessen bin ich mir bei der Bearbeitung Ihres Anliegens stets bewusst.

Ansprüche und Rechte gegenüber dem Sozialstaat müssen oft erstritten werden. Dabei geht es um Fragen zu, Hartz-IV-Ansprüchen, Sozialhilfe, Kranken- und Rentenversicherungen, Arbeitslosengeld und Pflegeleistungen.

Lassen Sie sich nicht vom bürokratischen Dschungel der Behörden einschüchtern.

Sozialrechtliche Auseinandersetzungen werden schnell unübersichtlich. Eine Unmenge von Briefen, Bescheiden und Rechtsbelehrungen flattern ins Haus. Die Bescheide selbst sind oft lang und enthalten verwirrende Fachbegriffe. Ob die Gründe für einen Bescheid der Behörde begründet sind oder ob die zustehenden Leistungen im richtigen Umfang gewährt wird, lässt sich zudem vom Laien nicht ermitteln.

Im Rahmen einer Tätigkeit unserer Kanzlei prüfe ich Ihre Bescheide eingehend und kann Ihnen dann ein weitere Vorgehen empfehlen.

Schwerpunkt Sozialrecht – Leitstungen nach SGB II

Gerade im Bereich der Leistungen nach dem SGB II – gemeinhin Hartz IV genannt – liegt ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit. Hier ist es zunächst wichtig, jeden Bescheid des JobCenter eingehend zu prüfen und ggf. bei Unstimmigkeiten dagegen Widerspruch einzulegen.

Wichtig ist die zu beachtende Widerspruchsfrist. Innerhalb einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Bescheides kann gegen diesen Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch muss innerhalb dieser Frist beim JobCenter eingegangen sein. Deshalb ist es wichtig, beim Erhalt eines Bescheides nicht unnötig lang zu zögern und sofort einen Termin zu vereinbaren.

Ich bin selbstverständlich bereit, für Sie den Leistungsbescheid zu überprüfen und Sie auch im Widerspruchsverfahren oder Klageverfahren zu vertreten. Für das Widerspruchsverfahren oder die Beratung kann die Kostentragung über die Staatskasse in Betracht kommen. Dies geschieht über den sog. Beratungshilfeschein. Diesen erhalten Sie bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht.

Bei Vorlage eines Beratungshilfescheins ist die Beratung und außergerichtliche Interessenvertretung durch meine Kanzlei bis auf eine Selbstbeteiligung von 15,00 € für Sie kostenlos. Sollten Sie bereits selber Widerspruch eingelegt haben und diesem wurde seitens des JobCenters nicht stattgegeben, ergeht ein sog. Widerspruchsbescheid. Gegen diesen ist die Klage vor dem zuständigen Sozialgericht zulässig. Wichtig auch hier, es gilt erneut eine Monatsfrist. Auch hier heißt es also keine Zeit verlieren. Eine frühzeitige Vereinbarung eines Besprechungstermins ermöglicht eine gute Vorbereitung der einzureichenden Klage.

Für das Klageverfahren tritt -falls vorhanden- Ihre Rechtsschutzversicherung ein, oder es kann ein Prozesskostenhilfeantrag gestellt werden. Die Antragsformulare hierfür erhalten Sie natürlich von meiner Kanzlei. Die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung übernehmen wir für Sie.